"x mal gelesen" sollte seriös hoch zählen

  • Guten Morgen allerseits,


    ich hielt es für einen Fehler, es scheint aber so gewollt zu sein. Also kommt es auf die diesjährige Wunschliste:

    Der Aufrufszähler vom Artikelsystem (und ich denke mal alle anderen funktionieren genau so) zählt lustig hoch, wenn man die Seite neu lädt oder auch vom deutschen, auf den englischen Artikel, wechselt.


    Link zum selbst angucken


    Grundsätzlich ist das jetzt nicht soo ein großes Ding, weil keiner die Seite 5x neu lädt nur um den Artikel zu lesen. Aber das kann eben auch ein Endnutzer doch auch relativ schnell finden. Der stellt dann natürlich zu Recht die Glaubwürdigkeit dieses Zählers in Frage. Entsprechend fände ich es gut, wenn der Zähler nicht bereit mit dem neu Laden der Seite oder auch dem Wechsel von deutsch zu englisch hoch gehen würde.

    Ist in meinen Augen einfach eine Frage der Seriosität.


    Ich stelle mir vor, dass man da einfach abgleicht, ob da eine neue IP Adresse die Seite frisch lädt oder nur eine bereits bekannte die Seite neu lädt.


    SoftCreatR hat bereits angemerkt, dass die Umsetzung dieses Wunsches nicht so einfach sein könnte und vor allem die Speicherung der Adressen ressourcenintensiv sein dürfte. Ich hätte jetzt vorgeschlagen, dass man da einfach die letzten 5 Minuten an IP-Adressen im Blick behält. Mir persönlich würde das schon reichen.

  • Ich sehe da mein Grund der eine Einwilligung benötigt, um Aufrufe korrekt zu zählen.

    Es muss ja nicht unbedingt an den Nutzer gekoppelt werden. Lösung wäre es dies einfach über die Session zu machen.

    Projekte:

    XIVDATA - Eorzea Database


    A red dragon falls from the heavens... Ah, that memory has been lost. A shame. It was a favorite of mine...


  • Tracking (= Verfolgung) ist das mal ganz sicher keines. Und ich bezweifle stark, dass hier eine explizite Erlaubnis erforderlich wäre. Schließlich werden bei dem Vorschlag weder Daten permanent gespeichert noch weitergegeben, sondern lediglich kurzzeitig behalten und direkt weiterverarbeitet, ehe die Daten auch schon wieder gelöscht werden. Das dazu aus einer technischen Notwendigkeit heraus, eben ohne irgendetwas mit Tracking zu tun zu haben.

  • Und dennoch kannst du für diese Zeit genau nachvollziehen, wie sich ein Benutzer über die Website bewegt. Die genaue Zeit, wie lange du diese Daten behältst, ist irrelevant. Sobald du speicherst, welche Website ein Benutzer explizit aufgerufen hat, ist das Tracking.


    Und ob man das mit einer Notwendigkeit argumentieren kann, wage ich zu bezweifeln.

  • Und dennoch kannst du für diese Zeit genau nachvollziehen, wie sich ein Benutzer über die Website bewegt.


    Kann ich das in dieser Art nicht sowieso darüber, dass es mir zB sagt "Bitte warte 30 Sekunden bis Du wieder etwas Antworte kannst"? Oder auch in Echtzeit im Profil nachlesen "guckt gerade xy an".


    Edit:

    Ich würde das als fließenden Übergang von üblichen Webseiten-Funktionen und Tracking sehen. Als WoltLab würde ich dann eben einen Schalter im ACP nutzen. Irgendwo die übergreifende Einstellung "Aufrufszahlen genauer zählen" und einen kurzen Info-Text dazu.

  • Und dennoch kannst du für diese Zeit genau nachvollziehen, wie sich ein Benutzer über die Website bewegt. Die genaue Zeit, wie lange du diese Daten behältst, ist irrelevant. Sobald du speicherst, welche Website ein Benutzer explizit aufgerufen hat, ist das Tracking.


    Und ob man das mit einer Notwendigkeit argumentieren kann, wage ich zu bezweifeln.

    Die Session wird bei Woltlab ebenfalls als Cookie gespeichert, also an einem Ort wo du gar keinen Zugriff hast.

    Und wie schon mehrfach erwähnt, arbeitet die Flood Control ja nach fast dem selben Prinzip, nur das die eben die IP Adressen sich merkt für einen gewissen Zeitraum (zB 5min).

    Projekte:

    XIVDATA - Eorzea Database


    A red dragon falls from the heavens... Ah, that memory has been lost. A shame. It was a favorite of mine...


  • Es gibt einen großen Unterschied zwischen „Benutzer X hat irgendwo und innerhalb Zeit X einen Inhalt erstellt“ und „Benutzer X befand sich innerhalb Zeit X auf den Seiten Y, Z, A, B und C“. Zumal eine Flood-Control tatsächlich einen sinnvollen Zweck hat, nämlich dem Verhindern von Spam.


    Eine solche Umsetzung würde für mich gegen „privacy by design“ verstoßen.

  • Ein Zähler ist eben nur das, ein Zähler. Da musst du keinerlei Inhalte moderieren, die gegebenenfalls gegen Nutzungsbedingungen oder das Gesetz verstoßen.

  • Wenn mir aber jemand den Zähler zuspamt, ist das eben so ein Problem. So bin ich übrigens auch auf das Thema gekommen und das ist meine Motivation gewesen es anzusprechen:

    Ich betreibe eine Fan-Seite und ich möchte der Marke meiner Wahl durchaus auch zeigen können, wie viel oder wenig Reichweite ich habe.


    Wenn mir jemand den Zähler unglaubwürdig hoch spamt, kostet mich das meine Seriosität und ich müsste das zB mit Google Analytics kompensieren. Was in Sachen Datenschutz dann ein Desaster wäre. Außerdem könnte man auch mir unterstellen, ich würde meine Ansichten manuell zB immer schön um einige Prozent hoch jagen, dass ich wichtiger aussehe als ich bin.

    So wie der Zähler aktuell ist, ist er im Prinzip nur Augenwischerei.

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