Umlaute fehlerhaft

  • Aber stößt phpMyAdmin nicht an Serverrestriktionen?

    Wahrscheinlich. Ist aber schwer vorherzusagen, wenn man die Limits von PHP nicht kennt. Generell empfiehlt es sich, das ganze via CLI zu machen.

    „If you can only do one thing, hone it to perfection. Hone it to the utmost limit!“ – Zenitsu Agatsuma

  • Hatte hier im Forum gelesen, dass man phpMyAdmin selber auf dem Server installieren soll, da man das dann so einstellen kann, dass sich damit auch größere DB sichern lassen. Also nicht das vorinstallierte vom Hoster verwenden.

  • So, Putty installiert, die erste Datenbanksicherung erstellt und wieder eingespielt - schnell und ohne Fehler. :)

    Das ist ja mehr als einfach! :thumbup:

    Nur mit der Sicherung des Forenordners komme ich noch nicht klar...

    Es soll der Ordner meinebeispieldomain.de gesichert und wieder eingespielt werden - was gebe ich jetzt ein?

    Bin nach dieser Anleitung vorgegangen, aber ich will ja nicht den ganzen Webspace sichern, sondern nur den Forenordner.

  • Da sehe ich gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht... ;)

    Als Dateinamen gebe ich "Sicherung" ein?

    Und bei Pfad zum Ordner was? Also wovon ausgehend? Vom Webspace-Namen (w537193837)?

    Und wie heißt dann der Befehl zum Wiedereinspielen?

    Das steht bei all-inkl.com - konnte ich aber nichts mit anfangen.

    (Mit der WL-Handbuch-Anleitung hat's auch nicht geklappt - oder ich habe was übersehen...)

  • Na dann probiere ich das mal nachher. :)

    Ich habe Putty von dieser Seite heruntergeladen, musste aber die 64-bit x86putty.exe aus der Kategorie "Alternative Binary Files" nehmen - ohne Installation - weil mir die Adminrechte für den Laptop fehlen, um das vollständige Programm zu installieren.

    Ist das genauso gut wie die richtige Installation und auxch sicher?

    Sollte icjh den SSH-Login immer nur für die jeweilige Sitzung erlauben, oder kann ich die Logindaten speichern?

    Ich frage jetzt nur, weil es ja ein externes Programm ist - Stichwort "FileZilla" damals...

  • Ist das genauso gut wie die richtige Installation

    Wenn ich mich jetzt nicht irre, dann beinhaltet die "richtige" Installation, als die "Package files" noch weitere Komponenten. (puttygen etc.)

    Lässt sich pauschal also nicht beantworten. Wenn du aber nur SSH nutzt, dann reicht die putty.exe aus.

    und auxch sicher?

    Definiere sicher.

    Putty aktualisiert sich nicht von alleine.

    Sollte icjh den SSH-Login immer nur für die jeweilige Sitzung erlauben

    Die Frage verstehe ich nicht so ganz.

    oder kann ich die Logindaten speichern?

    Würde ich von abraten.

    Generell empfiehlt es sich, statt einer Authentifizierung mit reinem Passwort, eine Key-Based-Authentication einzurichten UND den entsprechenden Private-Key mit einem sicheren(!) Passwort zu schützen. (Bspw. https://www.ssh.com/academy/ssh/putty/windows/puttygen)

  • Jetzt habe ich es hinbekommen:

    FTP sichern

    Code
    tar -czf NAME.tgz ORDNER

    FTP einspielen

    Code
    tar -xzf NAME.tgz

    Datenbank sichern

    Code
    mysqldump --no-tablespaces -u DATENBANK -p'PASSWORT' DATENBANK > sicherung.sql

    Datenbank einspielen

    Code
    mysql -u DATENBANK -p'PASSWORT' DATENBANK < sicherung.sql

    :)

  • K.H July 7, 2021 at 9:29 PM

    Selected a post as the best answer.
  • Steht auf UTF-8 - dann habe ich das so gesichert und auch wieder eingespielt.

    Jaha, dumm nur in dem Fall, dass UTF-8 nicht gleich UTF-8 ist für die Datenbank und MySQL-Dumper und Co damit wohl nicht zurecht kommen. Einmal utf8_ci, dann utf8_mb4 usw.

    Das sind aber genau die Sachen, weswegen solche Lösungen wie MySQL-Dumper und Co nur genutzt werden sollten, wenn es wirklich garnicht anders geht.

    Ich find es toll, dass du dich da mit SSH und den Standardwerkzeugen beschäftigt hast, und wirklich so schwer ist es ja nun wirklich nicht. Ich persönlich fand es sogar einfacher das eine Kommando zu lernen für ein MySQL-Backup, also MySQL-Dumper und Co, weil man da oft einiges beachten muss und auch einstellen musste, was das eigentlich MySQL-Tool selbstständig macht.

    Und auch ein TAR-Befehl ist im Endeffekt nicht wirklich kompliziert, Anleitungen wie man sich per SSH anmeldet gibt es auch zu Hauf und wenn man Klug ist, speichert man sich die Kommandos dann als Makro ab. :)

    Sicher? Wenn deine Datenbank den Zeichensatz UTF-8 verwendet, du sie mit diesem Zeichensatz sicherst, und anschließend auch wieder mit diesem Zeichensatz wiederherstellst, dann können die Sonderzeichen eigentlich nur passen.

    UTF-8 ist nicht gleich UTF-8 für Datenbanken. MySQL unterscheidet da noch zwischen ein paar Besonderheiten und die führen auch zu den Problemen. Deswegen sind solche Programme wie MySQL-Dumper oft nur auf den ersten Blick "einfacher", dabei muss man oft viel mehr beachten und auch einstelen, weil man sich sonst Sachen einfach zerschießt.

    MySQL-Dumper und Co werden oft nur als einfacher empfunden, weil es eine GUI hat und man ein wenig "Klicken" kann, das war es aber oft dann auch schon. mysqldump in seiner Art ein so einfacher befehl, bei dem man sich um nicht viel kümmern muss. Klar, es gibt ein paar Sachen, die man beachten "muss", aber wenn man das einmal drauf hat, ist das echt einfach.

    Bei mir steht dort bei jeder Tabelle: utf-8mb4

    Standardmäßig sichert und spielt der Dumper jedoch in UTF-8 wieder ein.

    Die Dateien selbst sind auch UTF-8, das ist kein Problem. Nur ist MySQL-Dumper selbst zu doof zu erkennen, dass die Daten nach utf8_mb4 gespeichert werden müssen - Emoji-Unterstützung z. B. - sondern nutzt vermutlich utf8_ci.

    Ich bin auf ähnliche Sachen vor 15 Jahren auch mit MySQL-Dumper gestoßen, als es wirklich noch selten Cronjobs und SSH-Zugänge zum Webspace gab. Damals hat dann MySQL-Dumper erst die "UTF-8" Unterstützung eingeführt, weil sie das da nicht im Blick hatten. mysqldump ist ein Tool des MySQL-Servers, der ein deutlich tieferen Einblick in die Datenbanken bekommt und auch nutzen kann, als es MySQL-Dumper jemals könnte, da dieser als "Client" sich mit dem Server verbindet. Blödsinn ist Blödsinn. Was hatte ich da nur im Kopf, als ich mir letzten die Informationen zu mysqldump angesehen habe. 🤔

    Es gibt da eine vielzahl an weiteren Problemen, die mit MySQL-Dumper und Co auftreten können, weil sie wesentlich langsamer arbeiten - dank PHP - oder weil sie nur als Client auf die Daten zugreifen können. Deswegen braucht ja MySQL-Dumper auch solche Sachen wie "Mutli-Part"-Backups, weil es anders nicht geht, nur mit jeder Datei, mit jedem Durchlauf steigt sowohl beim Erstellen als auch Zurückspielen die Wahrscheinlichkeit von Fehlern.

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass ihr in eurer Rolle als Entwickler oder Developer wie man inzwischen dazu sagt, vergessen habt, dass eure Software auch vielfach von Hobbyanwendern so wie u. a. mir benutzt wird, die eben nicht über spezielle Kenntnisse in diesem Bereich verfügen.

    Nein, das hat hier kein Entwickler vergessen und gerade WoltLab hat in der letzten Zeit sogar ein paar Tutorials geschrieben, die selbst Anfängern den Umgang mit Tools wie mysqldump oder tar bebringen, die nun wirklich nicht kompliziert sind.

    Die einzige Hürde für die verwendung von mysqldump ist für viele heute nur die Tatsache, dass es eben nicht als einfacher Button im Browser oder eben auf ihrem Desktop liegt und sie daher mit einer Shell eine Verbindung zum Server aufbauen müssen und dann den Befehl eintippen müssen - aber dagegen gibt es auch Markos.

    Dafür sind weder spezielle Kenntnisse notwendig, noch ist das irgendwie kompliziert, sondern einfach nur ungewohnt und ein Stückweit auch unbequem.

    Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Programme wie MySQL-Dumper oder nun der Nachfolger in ihrer Form sogar weit aus komplizierter sind und sogar noch mehr Kenntnisse benötigen, als mysqldump oder tar. Bei mysqldump tippt man den befehl ein, übergibt die Parameter für die Datenbank und das war es. Man muss sich nicht überlegen, ob man nun UTF-8 oder doch ein ISO-8859-1 Datenbank hat, oder ob man gar UTF-16 oder 32, genau so wenig muss man sich gedanken machen, dass das Programm sich aufhängen könnte, weil die Backup-Datei zugroß ist.

    mysqldump macht es einfach. Genauso wenig muss man sich gedanken machen - weil es viel schneller geht - um die Laufzeit des Backups und des Zurückspielens. Ein Backup mit MySQL-Dumper kann mehre Minuten dauern, selbst bei kleinen Datenbanken und ein Rückspielen mehrere Stunden. Na, wenn man da mal ausversehen den Browser schließt ...

    Was du hier versuchst als Bild zu transporiteren, dass man ja spezielle Kenntnisse benötigt, ist zu großen Teilen falsch. Es geht in der Regel einfach nur um Bequemlichkeit, die anderen Lösungen sind nicht so bequem, sie benötigen etwas mehr Arbeit. Das war es aber in der Regel schon.

    Zu mal MySQL-Dumper und Co selbst auch noch ein Sicherheitsrisiko darstellen, denn diese Tools müssen auch noch mal gesichert werden. ... Wenn man dann sieht, dass sich das Ding selbst maximal mit .htaccess schützt und dann sowas verwendet:

    PHP
    $htaccess = "<IfModule mod_rewrite.c>\nRewriteEngine off\n</IfModule>\n";$realm='MySQLDumper';$htaccess.="AuthName \"".$realm."\"\nAuthType Basic\nAuthUserFile \"".$config['paths']['root'].".htpasswd\"\nrequire valid-user";switch ($type){    // Crypt    case 0:        $userpass=crypt($userpass1);        break;    // MD5    case 1:        $userpass=md5($username.':'.$realm.':'.$userpass1);        break;    // WIn - no encryption    case 2:        $userpass=$userpass1;        break;    // SHA    case 3:        $userpass='{SHA}'.base64_encode(sha1($userpass1,TRUE));        break;}

    Na, bequem ist das allemal, nur kann man da gleich den Hackern die Zugangsdaten für den Server geben und sich anschließend beim Datenschützer melden, weil man hier alles andere als verantwortungsvoll mit den Date seiner Nutzer umgeht.

    Die Bequemlichkeit in allen Ehren, aber um mit MySQL-Dumper kosistente Backups zu fertigen, ist mehr Know-How notwendig, als mit mysqldump und um den Datenschutz ist es mit SO einer Lösung noch viel schlechter bestellt.

    Einfacher als mysqldump und ein tar-Befehl für die Backups und ein anschließender Download geht es nicht, es ist nur nicht wirklich bequem.

    Was spräche eigentlich aus Entwicklersicht dagegen, eine Sicherungsfunktion (idealerweise mit Aktualisierung in wählbaren Intervallen) direkt durch das WSC anzubieten? Die Anwender würden eine solche Lösung vermutlich mehrheitlich begrüßen und auch nutzen.

    Alles, weil man keine wirklich zuverlässige Backups garantieren kann, da PHP hier limitiert und vieles mehr.

    So, Putty installiert, die erste Datenbanksicherung erstellt und wieder eingespielt - schnell und ohne Fehler. :)

    Das ist ja mehr als einfach!

    Japp, ist es auch. Braucht halt nur etwas Zeit, bis man die Befehle drauf hat.

    Edited once, last by Teralios (July 9, 2021 at 12:21 PM).

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