Editor: Irreführende Darstellung "Überschrift"-Button

  • PerfectPixel , es ist relativ egal, was du, @Cadeyrn oder ich interpretieren, sondern was State-of-the-Art in entsprechenden Programmen ist. Ich habe beruflich viel mi entsprechenden Programmen zur Textverarbeitung zutun und keines nutzt die von dir als logischer empfundene Art der Bezeichnung für Überschriften.

    WoltLab geht hier einen sehr eigenwilligen Weg zur Bezeichnung und stiftet dadurch Verwirrung. Das Programm, was den meisten geläufig ist, ist Word und dort wird diese Art der Bezeichnung nicht genutzt. Auch andere Office-Programme verwenden die entsprechenden Bezeichnungen nicht: http://www.ooowiki.de/SchnellesInhaltsverzeichnis.html

    Auch andere Software-Pakete im Internet nutzen nicht diese eigenwillige Bezeichnung. Es wäre daher klüger, wenn sich WoltLab an den quasi Standard der Bezeichnung hält und nichts eigenes macht.

  • [...] sondern was State-of-the-Art in entsprechenden Programmen ist [...] Programmen zur Textverarbeitung [...] keines nutzt die von dir als logischer empfundene Art [...]

    Professionelles Programm für Textverarbeitung != Editor in einem Forum... Dieser Vergleich stört mich hier regelmäßig. Das sind immer noch zwei völlig verschiedene Dinge. Oder soll jetzt wirklich der komplette Editor oder sogar das komplette WBB so umgebaut werden, dass es 1zu1 mit Word übereinstimmt? Wieso nutzen wir nicht gleich Word, um unsere Texte zu schreiben und fügen die am Ende nur hier ein?


    Und nur weil es in Textverarbeitungsprogrammen so ist, heißt es eben nicht, dass es für den 0815 Forennutzer so auch logischer ist. Nicht jeder nutzt solche Programme. Und die meisten, die solche Programme nutzen, tun das wahrscheinlich so oberflächlich, dass noch nie eine Überschrift ausgewählt wurde. Für die meisten dürfte "groß und fett" als Überschrift gelten und fertig. Nicht jeder Forennutzer ist in Word ausgebildet oder muss dieses nutzen. Wer es aus Word so kennt, wird es so sicher logischer finden. Aber das trifft eben nicht auf jeden zu.


    Zu Bild 1:

    Da sehe ich zumindest nur zwei Überschriften mit Nummern und zusätzlich Dinge wie z.B. Titel, Untertitel, etc. Hier gibt es halt weniger Auswahl, also nur 1 Überschrift (statt 2 mit Nummern) und dann Dinge für Überschriften für Abschnitte und Unterabschnitte (statt Titel, Untertitel & Co). Also quasi genau so wie in deinem Bild, nur übersichtlicher, da weniger.


    Zu Bild 2:

    Wenn es in einem Programm sechs oder mehr Überschriften gibt, dann muss man es ja quasi mit Nummern machen, da es einfach zu viele sind. Aber hier im WBB sind es eben nur drei Stück, was auch völlig ausreicht. Da hat man dann durchaus die Wahl, diese drei gezielt zu benennen.


    Wenn es am Ende Überschrift 1, Überschrift 2, Überschrift 3 werden sollte, dann soll es mir recht sein. Aber ein Fan davon bin ich nicht, da ich es weniger aussagekräftig finde. Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass das kommen wird.

  • Dir wurde doch bereits erklärt, dass auch alle gängigen WYSIWYG-Editoren "Überschrift n" als Bezeichnung(en) verwenden, sei es CKEditor, TinyMCE oder auch der hier in dieser Forensoftware verwendete Redactor im Original-Zustand! Und wenn dir Word nicht genug mit einem Forum zu tun hat, WYSIWYG-Editoren haben zumindest mit diesem Forum zu tun, denn ein solcher wird verwendet.

    Davon abgesehen ist der Vergleich durchaus berechtigt, da es hier um die formatierte Eingabe von Text geht, da gibt es keinen Unterschied zu Word. Und wenn der Nutzer die gleichen Funktionen aus Word zum gleichen Zweck wie in Word vorfindet, ergibt es selbstverständlich Sinn, sich auch bei der Benennung daran zu halten. Mit deiner Frage "Wieso nutzen wir nicht gleich Word, um unsere Texte zu schreiben und fügen die am Ende nur hier ein?" ziehst du das ganze Thema ins Lächerliche, das ist nicht konstruktiv.

    "Wir finden Worte, die wie Geschosse treffen, wir leisten Schwüre, die niemals zerbrechen. Wir steh'n zusammen auch wenn man uns nicht mag, wir leben schneller, schneller in den Tag. Unsere Metaphern sind teuflische Ikonen, harte Aphorismen, gewagte Abstraktionen. Ein Strauß von Versen im Idiomenbeet, verbale Blüten wie es geschrieben steht."


    (Saltatio Mortis)

  • Dir wurde doch bereits erklärt, dass auch alle gängigen WYSIWYG-Editoren "Überschrift n" als Bezeichnung(en) verwenden, sei es CKEditor, TinyMCE oder auch der hier in dieser Forensoftware verwendete Redactor im Original-Zustand!

    Man kann es ja auch so machen. Ich finde die jetzige Umsetzung im WBB nur einfach besser. Da ist es mir doch egal was andere Editoren machen, wenn das WBB es besser macht. Zumindest wenn man noch einen Tick deutlicher macht, dass es sich bei "Abschnitt" und "Unterabschnitt" um Überschriften handelt, indem man z.B. das Wort "Überschrift" da noch mit einbaut.


    Und zwei der drei genannten Editoren haben ganze 6 Überschriften zur Auswahl. Wie ich oben geschrieben hatte:

    Wenn es in einem Programm sechs oder mehr Überschriften gibt, dann muss man es ja quasi mit Nummern machen, da es einfach zu viele sind. Aber hier im WBB sind es eben nur drei Stück, was auch völlig ausreicht. Da hat man dann durchaus die Wahl, diese drei gezielt zu benennen.


    Da sich das mittlerweile aber eh im Kreis dreht und eigentlich alles gesagt wurde, bin ich hier mal raus und warte einfach ab, was am Ende gemacht wird. Sonst würde die Diskussion mit den selben Argumenten wahrscheinlich noch endlos weiter gehen ^^


    Mit deiner Frage "Wieso nutzen wir nicht gleich Word, um unsere Texte zu schreiben und fügen die am Ende nur hier ein?" ziehst du das ganze Thema ins Lächerliche

    Ja, weil der gesamte Vergleich mit Word für mich ebenfalls lächerlich ist. Sorry, aber ist einfach so. Der Vergleich hinkt für mich mehr als extrem. Foren-Editor und Word zu vergleichen, weil man in beidem Texte schreibt, ist für mich wie Äpfel und Birnen oder Äpfel und Toast zu vergleichen, weil man beides isst. Ok, das zieht es wieder ins Lächerliche, aber dann eben wie einen Text-Editor und Word zu vergleichen, weil man in beidem Texte schreibt. Es sind halt unterschiedliche Dinge für unterschiedliche Aufgaben. Da muss man dann nicht krampfhaft etwas vergleichen bzw 1zu1 alles so machen wie in Word.

  • Wieso der Vergleich eben nicht hinkt, sondern passend ist, habe ich ja erklärt, genauso wie dass du dich nicht auf Word zu verkrampfen brauchst. Und ich kann dir noch zahlreiche weitere Beispiele neben Word und den bereits genannten WYISWYG-Editoren nennen, die das alle so handhaben. Wenn es einen Quasi-Standard gibt, sollte man den auch nutzen, sofern die alternative Lösung nicht eindeutige Vorteile hat.

    Danke an WoltLab für die Korrektur sowohl des Symbols als auch der Bezeichnungen. So ist es viel klarer. :)

    "Wir finden Worte, die wie Geschosse treffen, wir leisten Schwüre, die niemals zerbrechen. Wir steh'n zusammen auch wenn man uns nicht mag, wir leben schneller, schneller in den Tag. Unsere Metaphern sind teuflische Ikonen, harte Aphorismen, gewagte Abstraktionen. Ein Strauß von Versen im Idiomenbeet, verbale Blüten wie es geschrieben steht."


    (Saltatio Mortis)

  • Ah, wurde ja jetzt sogar geändert. Das Icon passt auf jeden Fall besser. Und mit der Beschriftung kann ich leben, auch wenn ich es nicht optimal finde.


    @Cadeyrn Halten wir einfach fest, dass wir da unterschiedlicher Meinung sind und scheinbar keiner die Argumente der Gegenseite als richtig wahrnimmt. Ich könnte jetzt natürlich noch im Detail antworten und wieder meine Argumente wiederholen, um deine zu entkräften, aber wie gesagt würde man sich dann nur im Kreis drehen, wodurch du deine Argumente erneut posten würdest, etc blabla. Also haken wir das ab ;)

  • Was will du denn da bitte entkräften? Ich habe nichts Falsches geschrieben und dass es sinnvoll ist, dem Benutzer vertraute Konzepte zu verwenden, steht ja wohl vollkommen außer Frage, das ist absolute UX-Grundlage, dafür muss man nichts in der Richtung studiert haben. Wenn man schon etwas anders macht als es Nutzer von überall sonst kennen, sollte das mit klaren Vorteilen verbunden sein. Alleine die Diskussion zeigt aber, dass von klaren Vorteilen nicht gesprochen werden kann, bzw. konnte, jetzt passt es ja. Eine gute UX wirft keine Fragen auf, sie erklärt sich von selbst. Und wenn etwas bekannt ist, weil es quasi ein Standard ist, dann hilft das logischerweise dabei, dass keine Fragen entstehen.

    "Wir finden Worte, die wie Geschosse treffen, wir leisten Schwüre, die niemals zerbrechen. Wir steh'n zusammen auch wenn man uns nicht mag, wir leben schneller, schneller in den Tag. Unsere Metaphern sind teuflische Ikonen, harte Aphorismen, gewagte Abstraktionen. Ein Strauß von Versen im Idiomenbeet, verbale Blüten wie es geschrieben steht."


    (Saltatio Mortis)

  • Professionelles Programm für Textverarbeitung != Editor in einem Forum... Dieser Vergleich stört mich hier regelmäßig. Das sind immer noch zwei völlig verschiedene Dinge. Oder soll jetzt wirklich der komplette Editor oder sogar das komplette WBB so umgebaut werden, dass es 1zu1 mit Word übereinstimmt? Wieso nutzen wir nicht gleich Word, um unsere Texte zu schreiben und fügen die am Ende nur hier ein?

    Ich werde mich an dieser Stelle sehr klarer Worte bedienen und es könnte sein, dass diese Worte unhöflich erscheinen. Du bist nicht als Person gemeint, sondern ich beziehe mich nur auf deine Aussage und möchte Missverständnisse vermeiden.

    Es ist schön für dich, dass dich dieser Vergleich stört, doch deine Begründung dafür ist eigentlich nur als spärlich zu bezeichnen, da keine Begründung vorhanden ist und der Ansatz an Begründung von der Verwendung des Editors nur in einem Zusammenhang ausgeht, nämlich der eines Forenbeitrags ... Der Editor wird jedoch an wesentlich mehr Stellen verwendet und nicht nur im Forum. Wo der Editor verwendet wird ist jedoch absolut nicht von Belang für die Diskussion, ebenso nicht ob am Ende XML, SGML, HTML, BBCode, TeX oder eine andere Auszeichnungssprache als technisches Endprodukt raus kommt. Von Belang ist nur: Was wird mit dem Editor erstellt und in diesem Zusammenhang ist es ein Text!

    Die Unterscheidung in Printwelt zwischen Artikel und Monographie ist auch oft eher akademischer Natur: Eigenständiges Werk, Beitrag für ein Buch, Zeitschrift, Zeitung. Vom Aufbau sind beide Texte jedoch gleich. Selbst Briefe und Akten und Co sind nur speziellere Formen von Texten.

    Selbst im Internet gibt es eigentlich keinen wirklichen Unterschied zwischen einem Text. (Blog)-Artikel, News-(Artikel), Foren-Beitrag, Kommentar, ... Am Ende kommen jedoch nur mal mehr oder weniger komplexe Texte heraus, die nur durch ihren Zuordnung in eine Kategorie gesteckt werden.

    Allen gemein ist, egal ob Printwelt oder Internet, sie können mal mehr oder auch mal weniger Komplex ausfallen. Text bleibt jedoch Text und da ist es nicht von Bedeutung ob er online oder offline erscheint - beide Vertriebswege verschmelzen immer mehr - oder ob es ein Artikel, Kommentar oder etwas anderes ist. Es ist nicht mal von Bedeutung ob der Text nun mit einer DTP-Software erstellt wurde, einem Texteditor, einem WYSIWYG-Editor oder einem der gängigen Office-Programme erstellt wurde. (Ich verwende gerne Word + Duden-Korrektor bei komplexen Texten.) Daher ist es so wichtig, dass sich die Editoren über die Software-Plattformen hinweg doch an gewisse Regeln halten, so dass ein Nutzer sofort weiß, wie er seinen Text entsprechend formatiert.

    Daher auch Danke an Marcel Werk und WoltLab für diese Änderung. Gut gemacht!

    Edited once, last by Teralios ().

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