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13.04.2011
Die Bundespolizei (BPOL) und das Bundeskriminalamt (BKA) warnen vor einer aktuellen Erpressungsvariante durch Schadsoftware:
Die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt warnen Internetuser vor einem aggressiven Computervirus.
Die Schadsoftware lädt sich automatisch beim Surfen im Internet herunter und installiert sich dann selbstständig auf dem infizierten Computer.
Nach der Installation öffnet sich ein bildschirmfüllendes Pop-Up-Fenster.
Der darin erscheinende Text behauptet, dass der Computer an strafbaren Handlungen,
insbesondere im Zusammenhang mit der Verteilung kinderpornografischen Materials
sowie dem Versand von E-Mails mit terroristischem Hintergrund beteiligt gewesen sein soll.[b]
Aufgrund dieser Umstände sei der Computer gesperrt worden.
Zur Entsperrung soll der Benutzer des Computers nunmehr binnen 24 Stunden
eine „Strafe“ in Höhe von 100 Euro mittels desdigitalen Bezahldienstes „uKash“ entrichten.
Sollte der geforderte Betrag nicht entrichtet werden, würde die Festplatte des Computers gelöscht werden.
Das Pop-Up enthält zur weiteren Untermauerung der Authentizität der Meldung Angaben über den betroffenen Computer,
dessen Betriebssystem sowie der verwendeten IP-Adresse und dessen Provider.
Besonders dreist:
Um den Eindruck einer polizeilichen Handlung zu erwecken bzw. zur Bekräftigung derDrohung nutzen die Täter
rechtswidrig die Logos des Bundeskriminalamtes und der Bundespolizei
sowie von verschiedenen bekannten Antiviren-Herstellern.
Hierzu erklären die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt:
Weder das Bundeskriminalamt noch die Bundespolizei sind Urheber einer solchen Meldung.
In dem vorliegenden Fall handelt es sich um einen Betrugsversuch.
Die Polizeien in Deutschland nutzen in keinem Fall Pop-Up-Fenster,
in denen zur Zahlung bestimmter Beträge aufgefordert wird.
Das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei raten:
Internetuser, die eine derartige Pop-Up-Meldung auf ihrem Computer erhalten,
sollten den geforderten Betrag auf keinen Fall bezahlen.
Der Rechner ist bereits mit der Schadsoftware infiziert, die wesentliche Teile des Betriebssystems verändert hat,
um das Pop-Up zu generieren.
Ein normaler Zugriff auf das Betriebssystem ist auch nach der rechtswidrig geforderten Zahlung nicht möglich.
Die Sicherheitsbehörden arbeiten derzeit gemeinsam intensiv an einer Empfehlung,
wie durch die Benutzer eine Bereinigung des infizierten Rechners erfolgen kann.
Bei weiteren Fragen
hilft Ihnen das BSI-Service-Center, dass unter 01805 274100 oder [/b]mail@bsi-fuer-buerger.de erreichbar ist.
Generell gilt:[b]
Vorsicht ist besser als Nachsicht -
Halten Sie deshalb den Update-Status ihres Betriebssystems und Ihrer genutzten Anti-Viren-Software immer auf dem aktuellen Stand.
Dies erhöht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion mit der Schadsoftware kommt.[/b]
Eben. Sehe ich genauso. Das ist auch der springende Punkt, wer da drauf rein fällt und das bezahlt hat noch ganz andere Sorgen.Um hier einen Betrug erkennen zu können, muss man das Internet erst garnicht kennen. Kein normal denkender Mensch fällt auf so einen Käse rein. Jeder sollte wissen, dass BKA und co. bei Verdacht auf Kinderpornografie nicht erst einen netten Brief schicken und darum bitten, eine Strafe von lächerlichen 100€ zu bezahlen. Beim geringsten Verdacht springen die dir durch das geschlossene Fenster.
Wenn niemand auf so einen Betrug hereinfallen würde, dann hätte sich die Polizei sicher nicht die Arbeit gemacht und eine Veröffentlichung zur Warnung herausgegeben.
denken mag.This post has been edited 1 times, last edit by "MucCowboy" (Apr 17th 2011, 9:37pm)
ich hab mir jetz diese notfall cd gebrannt, wäre ratsam das auch zu machen

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den virus kann sich jeder von euch einfangen
Es sei denn, der wird über irgendwelche Java-Applets via MySQL.com o.ä. eingeschleust. Da das aber nicht der Regelfall ist, muss ich diese Aussage verneinen. 

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